Fluggäste mit Behinderung

Wir unterstützen Passagiere mit besonderen Bedürfnissen

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INFORMATION UND RESERVIERUNG

Forderungserklärung

Wir bauen unser Serviceangebot kontinuierlich aus, damit unsere Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität einen angenehmen und sicheren Flug haben.

SunExpress kümmert sich um die Forderungen/Bedürfnisse von Fluggästen mit einer Behinderung und eingeschränkter Mobilität. Auf der Internetseite von SunExpress können Fluggäste mit einer Behinderung und eingeschränkter Mobilität bei der Flugbuchung das „Anmeldeformular für behinderte Fluggäste“ ausfüllen und dem Servicecenter auf diese Weise ihre Personalien, die allgemeinen Eigenschaften der von ihnen verwendeten Hilfsmittel (Art, Maße, Gewicht, etc.) und die Serviceleistungen, die sie während des Fluges benötigen, mitteilen.

Sie finden das Anmeldeformular hier:

Anmeldeformular für Menschen mit speziellen Anforderungen (PDF)

Nachdem Sie das Formular ausgefüllt haben, können Sie es uns zukommen lassen, indem Sie es per E-Mail an die Adresse [email protected] senden.

 

Flugbuchung und Serviceanfrage

Sie brauchen uns Ihre Forderung zusammen mit der Flugschein-Reservierung spätestens 48 Stunden vor Abflug mitteilen, in welchem Umfang Sie Unterstützung benötigen (über das Anmeldeformular für behinderte Fluggäste), damit wir Ihnen den besten Service anbieten und die von Ihnen benötigten Hilfsmittel rechtzeitig bereitstellen können.

Sie können die Flugbuchung und Serviceanfrage

  • auf der Internetseite von SunExpress (www.sunexpress.com),
  • in den Ticketverkaufsbüros von SunExpress,
  • beim Reiseveranstalter und
  • bei den Reisebüros vornehmen.

Die Bestätigung der von Ihnen angeforderten Serviceleistungen erhalten Sie per E-Mail.

Die Sitzplatzreservierung ist für Fluggäste mit einer Behinderung oder eingeschränkter Mobilität und 1 Begleitperson kostenlos. Die Sitzplatzreservierungen der anderen Fluggäste sind kostenpflichtig. Wenn Sie Ihren Sitzplatz vor Ihrem Flug kostenlos reservieren lassen möchten, senden Sie Ihre Personen- und Flugdaten bitte per E-Mail oder nehmen Sie über unser Service-Center Kontakt zu uns auf. Sie erhalten die Bestätigung Ihrer Sitzplatzreservierung per E-Mail.

Online Check-in

Fluggäste mit einer Behinderung oder eingeschränkter Mobilität, die am Flughafen einen besonderen Service benötigen/verlangen (z.B. Rollstuhl, Beförderung eines Begleithundes, etc.) oder Hilfsmittel benutzen (Rollstuhl, medizinische Ausrüstung, etc.), können den Online Check-in nicht in Anspruch nehmen. Dies können nur Fluggäste mit einer Behinderung oder eingeschränkter Mobilität, die keinen besonderen Service benötigen/verlangen oder die keine Hilfsmittel benutzen.

Der Online Check-in ist nur bei Inlandsflügen möglich und normalerweise kostenlos. Fluggäste, die ihre Sitzplatznummer selbst aussuchen möchten, können jedoch kostenpflichtig online einchecken. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Fluggäste, die ihren Sitzplatz über das Internet (Online Check-in) reservieren lassen möchten, Folgendes bei der Sitzplatzreservierung beachten müssen:

a) Fluggäste mit einer Behinderung oder eingeschränkter Mobilität, die ohne eine Begleitperson reisen, müssen den Sicherheitsgurt selbst schließen und öffnen können, die Sauerstoffmaske, die bei einem Druckabfall in der Kabine aus der Kabinendecke fällt, selbst aufsetzen und gegebenenfalls die Schwimmweste selbst anlegen können. Fluggäste, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, müssen mit einer Begleitperson reisen. Außerdem müssen alle Fluggäste, die ohne eine Begleitperson reisen, den Abschnitt “ Fluggäste, die mit einer Begleitperson reisen müssen” auf der Internetseite von SunExpress gelesen haben und sich sicher sein, dass sie diese Bedingungen erfüllen können.

b) Fluggäste mit einer Behinderung oder eingeschränkter Mobilität, die online eingecheckt haben, müssen bei ihrer Ankunft am Flugzeug das Bodenpersonal über ihre Person und den Grad und Umfang ihrer Behinderung informieren. Das ist wichtig, damit Ihnen die Sicherheitsbestimmungen vor Abflug vollständig und richtig erklärt und gegebenenfalls demonstriert werden können.

c) Fluggäste mit einer Behinderung oder eingeschränkter Mobilität dürfen im Flugzeug aus Sicherheitsgründen nicht in den Notausgangsreihen sitzen. Das Kabinenpersonal kann die Sitzplätze, die Fluggästen mit einer Behinderung oder eingeschränkter Mobilität zugewiesen wurden, aus Sicherheitsgründen ändern. Bitte beachten Sie, dass Passagiere mit eingeschränkter Mobilität nur Sitzplätze am Fenster (A/F) vorab reservieren können. Andere Sitzplätze können abhängig vom Grad bzw. der Art der körperlichen Einschränkung ggf. am Flughafen vom Check-in Personal zugeteilt werden.

Fluggäste mit einer Behinderung oder eingeschränkter Mobilität

Folgende Fluggäste mit einer Behinderung und eingeschänkter Mobilität können den Service von SunExpress in Anspruch nehmen:

 

Fluggäste mit einer Behinderung oder eingeschränkter Mobilität und Fluggäste, deren Mobilität physisch oder behinderte_Fluggästesensorisch aufgrund von geistiger Behinderung, Alter, Krankheit oder einem anderen Grund eingeschränkt ist und die aus diesem Grund eine besondere Betreuung und einen besonderen Service benötigen.

  • WCHR (gehbehinderter Fluggast): Der Fluggast kann Treppen steigen und in der Fluggastkabine selbst bis zu seinem Sitzplatz gehen und sich hinsetzen. Er benötigt vor dem Ein- und nach dem Aussteigen einen Rollstuhl.
  • WCHS (stark gehbehinderter Fluggast): Der Fluggast kann keine Treppen steigen, aber in der Fluggastkabine selbst bis zu seinem Sitzplatz gehen und sich hinsetzen. Er benötigt vor dem Ein- und nach dem Aussteigen einen Rollstuhl.
  • WCHC (gehunfähiger Fluggast): Der Fluggast benötigt in der Fluggastkabine Hilfe, um seinen Sitzplatz zu erreichen und sich hinzusetzen. Er kann seinen Fluggastsitz mit aufgestellter Rückenlehne benutzen.
  • BLIND: Sehbehinderter Fluggast.
  • DEAF: Hörgeschädigter Fluggast.
  • DEAF/MUTE: Taubstummer Fluggast.
  • DPNA: Geistig behinderter oder in der Entwicklung zurückgebliebener Fluggast, z. B.: Fluggäste mit Lernschwierigkeiten, Altersschwäche, Alzheimer, Down Syndrom u.a. Behinderungen.

Bitte geben Sie auf dem „Anmeldeformular für behinderte Fluggäste“ unter Berücksichtigung der oben stehenden Erläuterungen den Betreuungsservice an, den Sie benötigen. Bitte kreuzen Sie im „Anmeldeformular für behinderte Fluggäste“ den Punkt „Sonstiges“ an und stellen Sie den Grad und Umfang Ihrer Behinderung kurz dar, wenn keine der oben stehenden Kategorien zu der Art Ihrer Behinderung passt.

Unseren Fluggästen, die die unten stehende medizinische Hilfe benötigen, bieten wir ebenfalls einen individuellen Betreuungsservice an:

  • OXYG: Fluggäste, die während des Fluges Sauerstoff benötigen. Die Fluggäste müssen ihre Sauerstoffflasche selbst mitbringen.
  • Fluggäste mit Gipsarm und/oder – bein.
  • Fluggäste, die während des Fluges medizinische Hilfe und besondere medizinische Instrumente (wie Spritzen) benötigen.
  • Fluggäste, die aufgrund einer Krankheit oder Unzulänglichkeit in einer außergewöhnlichen körperlichen Verfassung sind oder sich auffällig verhalten.

SunExpress verlangt für die Dienstleistungen, die wir Fluggästen mit einer Behinderung oder eingeschränkter Mobilität erbringen, keine Gebühr. Bitte beachten Sie, dass Passagiere mit eingeschränkter Mobilität nur Sitzplätze am Fenster (A/F) vorab reservieren können. Andere Sitzplätze können abhängig vom Grad bzw. der Art der körperlichen Einschränkung ggf. am Flughafen vom Check-in Personal zugeteilt werden.

Medizinische Geräte und Ausrüstung

Medizinische Geräte und Ausrüstung

 

Sie können Ihre medizinischen Geräte und/oder medizinische Ausrüstung, die Sie während des Fluges benötigen, mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von SunExpress während des Fluges bei sich führen, vorausgesetzt sie stellt für die Flugsicherheit keine Gefahr dar.

Wir möchten Sie bitten, uns die unten stehenden Informationen zu Ihren medizinischen Geräten und/oder Ihrer medizinischen Ausrüstung mitzuteilen, damit wir sie im System registrieren können:

  • Name, Marke und Modell der von Ihnen verwendeten Ausrüstung/Geräte
  • Funktionsweise der Ausrüstung/Geräte
  • Batterie-/Akkutyp, mit dem die Ausrüstung/das Gerät arbeitet
  • In welcher Phase des Fluges die Ausrüstung/Geräte verwendet werden (Landung, Start, Horizontalflug, in einer beliebigen Phase des Fluges, während des gesamten Fluges)
  • Gewicht der Ausrüstung/Geräte
  • Abmessungen der Ausrüstung/Geräte

Bitte geben Sie die Informationen zu Ihrem Rollstuhl auf dem „Anmeldeformular für behinderte Fluggäste“ im Abschnitt „Rollstuhl des Fluggastes“ und die Informationen zu Ihrer sonstigen Ausrüstung im Abschnitt „Bemerkungen“ an und schicken Sie uns das Formular spätestens 48 Stunden vor Abflug zu.

Für die folgenden medizinischen Geräte besteht keine Beschränkung. Wenn Sie diese Geräte jedoch benutzen, müssen Sie uns die oben stehenden Informationen zu Ihrer Ausrüstung/Ihrem Gerät unbedingt vor Abflug mitteilen:

  • Medizinisches Ventilationsgerät (Luftreinigungsgerät)
  • Respirator (Atemgerät)
  • POC (Portable Oxygen Contentrator – tragbarer Sauerstoffkonzentrator)
  • Sauerstoffflasche (max. 5 kg und insg. 3 Stück)
  • Trockeneis (festes Kohlenstoffdioxid) (pro Person max. 2,5 kg) (wird zur Kühlung medizinischer Materialien verwendet)
  • Spezielle Transportgefäße, die mit Flüssigstickstoff gekühlt werden (wird zur Kühlung medizinischer Materialien verwendet)
  • Tragbare medizinische Geräte, die mit Akku betrieben werden (die unten stehenden und ähnliche Geräte)
    • CPAP (Continuous Positive Airway Pressure: Gerät zum Offenhalten der oberen Atemwege),
    • AED (Automated External Defibrillators – Automatischer externer Defibrillator)
    • Inhaliergerät (Zerstäuber)
    • Sleep Apnoe Device (Schlaf-Apnoe-Gerät)
    • Dialysegerät
  • Um Ihre Hilfsmittel bei uns an Bord befördern zu können, dürfen diese die Masse 84 cm x 120 cm nicht überschreiten

Aus Sicherheitsgründen sind die folgenden Geräte auf unseren Flügen nicht erlaubt:

  • Rollstuhl mit Nassbatterie (WCHBW) – weil die Batterie auslaufen kann
  • Systeme, die mit Flüssigsauerstoff arbeiten (wie z.B. eine Flüssigsauerstoffflasche)

Fluggäste mit Diabetes

Eine vorherige Anmeldung des Reisenden mit Diabetes ist nicht notwendig. Dennoch möchten wir das Reisen mit Diabetes erleichtern.
Damit Sie sich auf Ihre Reise entsprechend vorbereiten können, finden Sie nachfolgend einige Tipps, die Ihnen dabei helfen sollen, Ihre Reise gut zu verbringen.
 

Vor Flugantritt

  1. Stellen Sie sicher, dass Sie ausreichend Blutzuckerstreifen und Insulin dabei haben. Um im Notfall auf Ersatz zurückzugreifen, empfehlen wir die doppelte Menge an erforderlichen Medikamenten und Materialien mitzunehmen.
  2. Vor Ihrer Reise sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen und sich außerdem eine Bescheinigung in deutscher und englischer Sprache ausstellen lassen, um weiterhin Insulin, Spritzen, Pens, Pumpen und weitere notwendige medizinische Geräte an Bord führen zu können.
  3. Medikamente und Materialien zur Diabetestherapie sollten im Handgepäck mitgeführt werden. Bitte beachten dabei aktuelle Sicherheitsbestimmungen, z. B. über Flüssigkeiten im Handgepäck. Um einen Verlust zu vermeiden, können Sie das Insulin auf das Handgepäck eines Mitreisenden aufteilen.

Während des Fluges

  1. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Reiseroute und informieren Sie sich über die Mahlzeit sowie ausreichende Insulindosis.
  2. Erleiden Sie während des Fluges eine leichte Unterzuckerung, können Ihnen Cola, Glukose-Gel oder Traubenzucker dagegen helfen. Außerdem bieten wir Ihnen an Bord Ihres Fluges GlucaGen® HypoKit an.
  3. Das Insulin sollte kühl aufbewahrt werden. Nutzen Sie dafür eine von Ihnen mitgebrachte Kühltasche.
  4. Während des Fluges sollten Sie viel trinken und häufig aufstehen.
  5. Bei langen Flugreisen sollten Sie alle drei Stunden den Blutzucker messen. Eine regelmäßige Selbstkontrolle ermöglicht eine rechtzeitige Anpassung der benötigten Insulinmenge. Zur Messung kann das an Bord verfügbare Blutzuckermessgerät gentutz werden.

Fluggäste, die mit einer Begleitperson reisen müssen

Fluggäste, die mit einer Begleitperson reisen müssen

 

Wir freuen uns, die Wünsche unserer Fluggäste mit einer Behinderung oder eingeschränkter Mobilität während der Reise zu erfüllen. Natürlich kann es auch Situationen geben, in denen dies nicht immer möglich ist. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die unten stehenden Fluggäste unbedingt mit einer Begleitperson reisen müssen:

  • Taubstumme (DEAF & BLIND) Fluggäste
  • Fluggäste mit einer Psychose, die alleine fliegen
  • Fluggäste, die psychologisch, geistig und körperlich so stark eingeschränkt sind, dass sie die Sicherheitsbestimmungen, die den Fluggästen vor Abflug erklärt werden, nicht verstehen und/oder anwenden können
  • Fluggäste, die den Sicherheitsgurt nicht selbst schließen und öffnen können, die die Sauerstoffmaske, die bei einem Druckabfall in der Kabine aus der Kabinendecke fällt, nicht selbst aufsetzen können und die in den nötigen Fällen die Schwimmweste nicht selbst anlegen können
  • Fluggäste, die Hilfe bei der Körperpflege, Medikamenteneinnahme, Nahrungsaufnahme oder bei der Kinderbetreuung benötigen.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Sie mit einer Begleitperson reisen müssen, wenn Sie während des Fluges diesbezüglich Hilfe benötigen.

Fluggäste, die vom Transport ausgeschlossen sind

Fluggäste, die vom Transport ausgeschlossen sind

 

Aufgrund unserer Sicherheitsbestimmungen können wir unten erwähnte Fluggäste nicht auf unseren SunExpress-Flügen transportieren.

  • Fluggäste mit einer ansteckenden/infektiösen Krankheit, z.B. mit offener Tuberkulose (nur Typ A und E), Scharlach, Diphterie, Windpocken etc. , sind solange vom Transport ausgeschlossen, bis der Passagier mittels einer ärztliche Bescheinigung nachweisen kann, dass die Ansteckungsperidode vorüber ist.
  • Fluggäste, die während des Fluges auf pneumatisch/elektrisch beriebene Geräte angewiesen sind.
  • Fluggäste im Koma
  • Fluggäste, die den Transport auf einer speziellen Liege benötigen.
  • Fluggäste, die durch einen Gips daran gehindert werden, in einer normalen Position zu sitzen und dadurch den Komfort ihrer Sitznachbarn beeinträchtigen, es sei denn die Beeinträchtigung kann durch die Buchung eines zweiten Sitzes auf Kosten des Passagiers ausgeschlossen werden. Zudem muss der Fluggast in der Lage sein, sich selbst anzuschnallen.

Unsere Serviceleistungen am Flughafen

Unsere Serviceleistungen am Flughafen

 

Wir sind bemüht, Ihnen vor Abflug je nach Grad und Umfang Ihrer Behinderung alle von Ihnen gewünschten Serviceleistungen zu erbringen. Um eine umfassende Servicequalität gewährleisten zu können, teilen Sie uns bitte spätestens 48 Stunden vor Abflug mit, welche Serviceleistungen Sie benötigen.

Wir empfehlen Ihnen, sich bei Inlandsflügen mindestens eineinhalb Stunden und bei Auslandsflügen mindestens zwei Stunden vor Abflug im Flughafengebäude einzufinden und die Check-in Formalitäten durchzuführen.

Wir bieten Ihnen vor Abflug die nachstehenden Serviceleistungen an:

  • Auf Wunsch holen wir Sie am Eingang zum Flughafengebäude ab.
  • Wir verlangen für alle Ihre Hilfsmittel (einschl. Geräte mit Batterie), die wir gemäß den Sicherheitsbestimmungen transportieren dürfen, keine Gebühr. Wir versehen Ihre Hilfsmittel mit einem besonderen Etikett und sorgen für eine sichere Beförderung.

Wir befördern folgende Rollstühle:

  • WCMP (Wheelchair Manual Power: manueller Rollstuhl (ohne Batterie)
  • WCBD (Wheelchair Battery Dry: Rollstuhl mit auslaufsicherer Gel- oder Trockenbatterie)

Wir dürfen nur batteriebetriebene Rollstühle mit auslaufsicherer Gel- und Trockenbatterie befördern. Aus Sicherheitsgründen darf die Batterie nicht betriebsbereit angeschlossen sein und die Batteriepole müssen gegen Kurzschluss gesichert sowie isoliert sein.
Elektrische Rollstühle mit einer Nassbatterie ohne Auslaufschutz dürfen aus Sicherheitsgründen nicht befördert werden.

Bitte geben Sie die Eigenschaften Ihres Rollstuhls (Gewicht, Maße, Typ) auf dem „Anmeldeformular für behinderte Fluggäste“ im Abschnitt „Rollstuhl des Fluggastes“ an. Falls Ihr angegebener Rollstuhl aus physischen Gründen nicht befördert werden kann, müssen wir die Beförderung leider ablehnen. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir die Beförderung Ihres Rollstuhls ablehnen können, falls ein Problem bei der Verladung Ihres Rollstuhls auftritt, weil Sie die Maße Ihres Rollstuhls nicht vollständig oder falsch angegeben haben.

  • Sie können Ihren Rollstuhl, wenn Sie möchten, bis zum Flugzeug benutzen und erhalten ihn nach der Landung direkt am Flugzeug zurück.
  • Ausgebildete Begleithunde von hör- oder sehgeschädigten Fluggästen werden kostenlos im Frachtraum (AVIH) oder in der Fluggastkabine befördert. Bitte lesen Sie für weiterführende Informationen den Abschnitt „Begleithunde“ durch.
  • Bitte beachten Sie, dass Sitzplätze in den Notausgangsreihen (EXIT) aus Sicherheitsgründen nicht an Fluggäste mit einer Behinderung oder eingeschränkter Mobilität vergeben werden dürfen.

Unsere Serviceleistungen beim Boarding

Unsere Serviceleistungen beim Boarding

 

Wir sorgen dafür, dass Sie vor den anderen Fluggästen an Bord gehen können, damit Sie bequem und einfach zu Ihrem Sitzplatz gelangen.
Das Kabinenpersonal begrüßt Sie an der Flugzeugtür und stellt sich Ihnen vor. Es bringt Sie zu Ihrem Sitzplatz und ist Ihnen so gut, wie möglich, behilflich. Das Kabinenpersonal verstaut Ihr Handgepäck mit Ihrem Einverständnis in das Gepäckfach über Ihrem Sitz und holt es auf Ihren Wunsch herunter.

Unsere Serviceleistungen an Bord

Unsere Serviceleistungen an Bord

 

Wir bieten Ihnen an Bord die nachstehenden Serviceleistungen an, damit Sie eine bequeme und sichere Reise haben:

  • Die Sicherheitsbestimmungen an Bord werden Ihnen entsprechend dem Grad und Umfang Ihrer Behinderung erklärt. Bitte lesen Sie für weiterführende Informationen den Abschnitt „Serviceleistungen für sehbehinderte Fluggäste“ und „Serviceleistungen für hörgeschädigte Fluggäste„.
  • Das Kabinenpersonal erklärt sehbehinderten Gästen, nachdem sie ins Flugzeug eingestiegen sind, die Sicherheitsmaßnahmen an Bord und stellt ihnen das Kabinenpersonal vor.
  • Falls Ihnen beim Check-in eine Sitzplatznummer in der Notausgangsreihe zugewiesen wurde, hilft Ihnen das Kabinenpersonal, Ihren Sitzplatz aus Sicherheitsgründen zu wechseln.
  • Das Kabinenpersonal kann Sie weder tragen noch hochheben. Das Kabinenpersonal kann den Fluggästen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität auf dem Weg zur/von der Toilette behilflich sein.
  • Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass das Kabinenpersonal keine Hilfestellung bei der Körperpflege, Medikamenteneinnahme, Nahrungsaufnahme und Kinderbetreuung leistet.
  • In einem Notfall oder im Fall einer Evakuierung ist Ihnen das Kabinenpersonal beim Verlassen des Flugzeugs behilflich. Bitte lesen Sie für weiterführende Informationen den Abschnitt “Notfälle”.
  • Das Kabinenpersonal ist sehbehinderten Fluggästen auf Wunsch beim Auspacken und Identifizieren des Essens auf dem Mahlzeitentablett behilflich.
  • Ihre Kommentare und Empfehlungen sind uns wichtig. Es existieren in unseren Flugzeugen Formulare für Kommentare und Empfehlungen in Braille-Alphabet für unsere sehbehinderten Fluggaeste. Die von Ihnen ausgefüllten Formulare können Sie bei unseren Flugbegleitern/innen abgeben. Diese Formulare werden in kürzester Zeit an uns weitergeleitet. Die sehbehinderten Fluggaeste, die das Braille-Alphabet nicht kennen, können nach Wunsch ihre Namen und Kontaktinformationen bei den Flugbegleitern/innen hinterlassen damit sie von uns angerufen werden können, um ihre Wünsche und Kommentare weiterleiten zu können. Ihre Forderungen werden gemäss Ihrer Kommentare und Empfehlungen nach Erhalt der an uns weitergeleiteten Formulare in kürzester Zeit beantwortet.

Serviceleistungen für sehbehinderte Fluggäste

Serviceleistungen für sehbehinderte Fluggäste

 

Wir sorgen dafür, dass sehbehinderte Fluggäste zusammen mit ihrer Begleitperson und/oder dem Servicemitarbeiter vor den anderen Fluggästen an Bord gehen können. An der Flugzeugtür werden Sie von unserem Kabinenpersonal begrüßt. Es stellt sich Ihnen vor und begleitet Sie zu Ihrem Sitzplatz. Falls Sie Handgepäck haben, hilft Ihnen das Kabinenpersonal mit Ihrem Einverständnis beim Tragen, Verstauen und Herunterholen Ihres Handgepäcks im Gepäckfach über Ihrem Sitz.
In allen unseren Flugzeugen befinden sich Sicherheitskarten in Brailleschrift, um Sie mit den Sicherheitsbestimmungen an Bord vertraut zu machen. Das Kabinenpersonal händigt Ihnen diese Karte aus und bleibt bei Ihnen, während Sie die Karte lesen. Anschließend führt es ihnen die Sicherheitsbestimmungen praktisch vor. Auf diese Weise wissen Sie, wo Sie die betreffende Ausrüstung in einem Notfall finden. Die Sicherheitskarte können Sie während des gesamten Fluges behalten.
Wenn Sie die Brailleschrift nicht lesen können, macht Sie das Kabinenpersonal durch mündliche und praktische Anwendung mit den Sicherheitsbestimmungen vertraut.

Serviceleistungen für hörgeschädigte Fluggäste

Serviceleistungen für hörgeschädigte Fluggäste

 

Wir sorgen dafür, dass hörgeschädigte Fluggäste zusammen mit ihrer Begleitperson und/oder dem Servicemitarbeiter vor den anderen Fluggästen an Bord gehen können. An der Flugzeugtür werden Sie von unserem Kabinenpersonal begrüßt. Es stellt sich Ihnen vor und begleitet Sie zu Ihrem Sitzplatz. Falls Sie Handgepäck haben, hilft Ihnen das Kabinenpersonal mit Ihrem Einverständnis beim Tragen, Verstauen und Herunterholen Ihres Handgepäcks im Gepäckfach über Ihrem Sitz.

Damit Sie die Sicherheitsbestimmungen an Bord verfolgen können, zeigen wir die Sicherheitsvideos mit Untertiteln. Außerdem befinden sich in den Sitztaschen vor Ihnen oder hinter den Sitzen Sicherheitskarten.
Falls das Videosystem nicht funktioniert und der Sicherheitsfilm nicht gezeigt werden kann, demonstriert Ihnen das Kabinenpersonal die Sicherheitsanweisungen manuell und/oder anhand des Ansagebuches.
Zur besseren Kommunikation verständigt sich das Kabinenpersonal gegebenenfalls über ein Notizheft mit Ihnen.

Führ- und Assistenzhunde

Die eigens zur Unterstützung unserer blinden oder gehörlosen Passagiere ausgebildeten Führ- und Assistenzhunde werden im Frachtraum (AVIH) oder in der Passagierkabine kostenlos mitbefördert. Führ- und Assistenzhunde können außerhalb ihrer Box gemeinsam mit Ihnen in der Kabine reisen. Es liegt in der Verantwortung unserer geschätzten Kunden, eine gültige Tollwutimpfung, einen Impfpass oder andere Impfdokumente, falls vorhanden, vorzulegen sowie die vom Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten erhaltene Genehmigung – sofern es sich um einen Hund aus der Türkei handelt – oder alle anderen für das Zielland relevanten Dokumente.
Wir bitten Sie darum, Ihre Sonderreservierung für die Beförderung eines Führ- und Assistenzhundes mindestens 48 Stunden vor Ihrem Flug zu tätigen. Wir empfehlen Ihnen, für Ihren Hund während des Fluges einen Maulkorb zu verwenden.
Wir möchten Sie außerdem darauf hinweisen, dass wir auf unseren Flügen maximal zwei Führ- und Assistenzhunde in der Kabine mitbefördern.

Emotional Support Dog

ESAN-Hunde (Emotional Support Animal), die den Passagier auf der Reise begleiten und als „Begleithund“ zertifiziert sind, werden kostenlos in der Passagierkabine oder im Laderaum (AVIH) transportiert. ESAN-Hunde dürfen Sie in der Kabine ohne Käfig begleiten. Es liegt in der Verantwortung unserer geschätzten Kunden, einen Nachweis der Tollwutimpfung, ihren Reisepass und, falls vorhanden, weitere Impfnachweise vorzuzeigen; des Weiteren, sofern der Hund aus der Türkei stammt, die Genehmigung des Ministeriums für Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung bzw. alle anderen für das Bestimmungsland erforderlichen Unterlagen. Falls Sie von einem therapeutischen oder psychiatrischen Hund begleitet werden, müssen Sie zusätzlich zu den oben genannten Anforderungen eine Bescheinigung einer lizenzierten Fachkraft für psychische Krankheiten (Arzt) vorzeigen können. Die Bescheinigung muss unter dem Briefkopf der Fachkraft erstellt und unterschrieben worden sein und darf, ausgehend vom geplanten Abflugtermin, nicht älter als ein Jahr sein. Wir bitten Sie, Ihre Sonderreservierungen für die Beförderung von ESAN-Hunden mindestens 3 Arbeitstage vor Ihrem Flug vorzunehmen.

Notfälle

Notfälle

 

SunExpress setzt Sie über die Sicherheitsbestimmungen an Bord und das Verhalten im Notfall folgendermaßen in Kenntnis:

  • Sicherheitsinformationen vor Abflug (Videofilm und/oder Demonstration durch das Kabinenpersonal),
  • Sicherheitskarten in Brailleschrift für sehbehinderte Fluggäste,
  • Ansagen des Kabinenpersonals,
  • Sicherheitskarten in den Sitztaschen vor Ihnen oder hinter Ihrem Sitz.

In einem Notfall ist Ihnen das Kabinenpersonal behilflich.
Bitte hören/schauen Sie in einem Notfall den Anweisungen des Kabinenpersonals aufmerksam zu und befolgen Sie sie.

Wenn Sie ohne Begleitperson reisen, müssen Sie in einem Notfall die folgenden Dinge selbst durchführen können:

  • Den Sicherheitsgurt schließen und öffnen,
  • Die Sauerstoffmaske, die bei einem plötzlichen Druckverlust aus der Kabinendecke fällt, aufsetzen,
  • Die Schwimmweste anlegen.

Wenn Sie in diesen Fällen Hilfe benötigen, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Sie von einer Person begleitet werden müssen, die Ihnen in diesen Situationen helfen kann.

Unsere Serviceleistungen nach dem Flug

Unsere Serviceleistungen nach dem Flug

 

Auf Wunsch bieten wir unseren Fluggästen mit einer Behinderung oder eingeschränkter Mobilität unsere Serviceleistungen auch nach dem Flug an.

Nachdem alle anderen Fluggäste ausgestiegen sind, helfen wir Ihnen, das Flugzeug zu verlassen.
Nach der Ankunft am Zielort werden Ihnen Ihre Hilfsmittel (Rollstuhl, Gehhilfe, etc.) an der Flugzeugtür bereitgestellt.

Bei Auslandsflügen begleitet Sie ein Servicemitarbeiter zur Passkontrolle und hilft Ihnen bei der Erledigung der Passformalitäten. Außerdem ist er Ihnen bei der Gepäckausgabe behilflich und begleitet Sie bis zu Ihrem Abholer und/oder Ihrem Fahrzeug außerhalb des Terminals.

Fluggäste mit einer Behinderung und eingeschränkter Mobilität erhalten auf Wunsch an jedem Flughafen vor und nach dem Flug die notwendige Unterstützung.

Schäden an Ihrem Gepäck und an Ihren Hilfsmitteln werden bevorzugt und dringlich behandelt. Die Entschädigung, die für beschädigtes Gepäck und/oder Ausrüstung gezahlt wird, richtet sich nach den internationalen Abkommen. Im Fall von Gepäckverlust oder – schäden wenden Sie sich bitte an unser „Büro für Gepäckermittlung„. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die „Verlust- oder Schadensanzeigen“ unverzüglich und schriftlich an SunExpress geschickt werden müssen. Informationen zu Haftung und Schadensersatz von verlorenem oder beschädigtem Gepäck erhalten Sie im Abschnitt „Allgemeine Beförderungsbedingungen„.

Kontaktinformationen

Bei Fragen in Bezug auf die Hilfe, die Sie am Flughafen erhalten können, wenden Sie sich bitte an den betreffenden Flughafen.

 

Bei Fragen zu Ihrem Flugticket oder zu Umbuchungen wenden Sie sich bitte an unser Callcenter:
Deutschland Tel.: 01805-95 95 90
Österreich Tel.: 0820-898 797
Schweiz Tel.: 0900-444 797
Türkei Tel.: 444-0-797

 

Unser Ziel als SunExpress ist es, Ihnen einen noch besseren Service anzubieten. Ihre Zufriedenheit liegt uns sehr am Herzen. Deshalb ist uns Ihre Meinung sehr wichtig. Sie können Ihre Wünsche und Anregungen in Bezug auf SunExpress mit oder ohne eine Mitgliedschaft bei unserem Kundenservice „hier“ an uns weiterleiten.

VIELEN DANK, DASS SIE SICH FÜR SUNEXPRESS ENTSCHIEDEN HABEN.